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Köln Ehrenfeld


Seit 1888 gehört der lebendige Bezirk Ehrenfeld bereits zur Stadt Köln. Er umfasst neben dem namensgebenden Ehrenfeld noch fünf weitere Stadtteile, nämlich Ossendorf, Bickendorf, Neuehrenfeld, Bocklemünd/Mengenich und Vogelsang.

Herkuleshochhaus - Foto: WP-User: Superbass - Lizenz: CC BY-SA 3.0
Foto: WP-User: Superbass - CC BY-SA 3.0
Der Stadtteil Ehrenfeld hat nach dem Zweiten Weltkrieg eine äußere Wandlung erfahren. Wo zuvor noch Kirchen das Stadtbild prägten, stehen nun verbreitet Hochhäuser. Am weitesten ragt das sogenannte Herkuleshochhaus mit seinen 31 Stockwerken in die Höhe. Dieses ist 1973 vom Architekten P. Neufert fertiggestellt und mit farbigen Blechen verkleidet worden. 1912 ist hier durch das Neptunbad die erste öffentliche Badeanstalt der Neuzeit eröffnet. Besonders malerisch ist hier die dem Jugendstil nachempfundene Innenarchitektur gewesen. Seinen Namen erhielt das Bad durch eine in der Mitte stehende Statue des Neptun. Nachdem das Neptunbad 1994 geschlossen wurde, ist es acht Jahre später als „Healthclub Spa“ wieder eröffnet worden.

Im Nordwesten Kölns liegt der Stadtteil Bickendorf. Übersetzt heißt dies soviel wie Niederlassung an der Gerichtsstätte. Hier sind seit dem 20. Jahrhundert vor allem viele Arbeitersiedlungen entstanden. Das Gebäude mit der ältesten Geschichte in Bickendorf ist die Votivkapelle, welche zu Zeiten als die Pest in Köln um sich griff erbaut worden ist. Das genaue Datum konnte bis heute allerdings nicht festgestellt werden, aber man geht vom Jahr 1733 aus. Die Kapelle ist zu Ehren des Heiligen Rochus, dem Schutzpatronen gegen die Pest, errichtet worden. Im zweiten Weltkrieg ist die Kirche zerstört, danach jedoch neu errichtet worden.

Der Stadtteil Bocklemünd/Mengenich ist im Jahr 1950 aus den beiden Dörfern Bocklemünd und Mengenich zusammengewachsen. Heute ist hier der WDR beheimatet und viele kennen diesen Stadtteil Kölns aus der Fernsehserie „Lindenstraße“, welche hier seit Jahren produziert wird. Der Stadtteil Vogelsang ist während der Zeit der Industrialisierung entstanden, da zum damaligen Zeitpunkt Wohnungsmangel herrschte. Daher sind hier Wohnungen entstanden, auch später für Erwerbslose. Zu diesen zweckmäßigen Bauten sind seit 1960 schöne Eigenheime hinzugekommen. Sehenswert ist hier vor allem der Vogelsanger Markt.

Lenauplatz - Foto: Elke Wetzig - GFDL
Foto: Elke Wetzig - GFDL
Der zentrale Platz im Stadtteil Neuehrenfeld ist ebenfalls einen Besuch wert. Der Lenauplatz ist durch eine alte Baumgruppe und dem wunderschönen Max-und-Moritz-Brunnen stets einen Besuch wert.

Der linksrheinische Stadtteil Ossendorf ist Sitz vieler Firmen aus der Medienbranche. Im Coloneum werden regelmäßig große Shows wie zum Beispiel DSDS produziert. Wer sich für Luftfahrt interessiert, der sollte ebenfalls nach Ossendorf fahren, denn hier gilt es auch ein Luftfahrtmuseum zu besichtigen.


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